Ihre Gemeinschaft für kognitive Gesundheit und Forschung

Mit dem NeuroNation Science Hub bauen wir eine Gemeinschaft auf, in der sich Wissenschaftler:innen und Kliniker:innen vernetzen, austauschen und gemeinsam lernen. Unser Ziel: Fortschritte in der kognitiven Neurowissenschaft und Neuropsychologie vorantreiben, um Patient:innen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu helfen.

NeuroNation Science Hub

Mit dem NeuroNation Science Hub bauen wir eine Gemeinschaft auf, in der sich Wissenschaftler:innen und Kliniker:innen vernetzen, austauschen und gemeinsam lernen. Unser Ziel: Fortschritte in der kognitiven Neurowissenschaft und Neuropsychologie vorantreiben, um Patient:innen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu helfen.

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Wissenschaftler:in:
Kliniker:in:
11.11.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Mild Cognitive Impairment
Frau Prof. Dr. Claudia Bartels
Leitende Psychologin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Verwaltungsprofessur Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsmedizin Göttingen
Photo Credit: Quell
Einleitung:
Über zweieinhalb Jahrzehnte hat sich das Mild Cognitive Impairment (MCI) zunehmend nicht nur wissenschaftlich, sondern auch klinisch etabliert und dabei verschiedene Konzeptualisierungen – zuletzt mit einer zunehmend stärker biologischen Ausrichtung – erfahren. Nahezu unverändert blieben jedoch die klinischen MCI-Kriterien, die zudem auf neuropsychologischer Ebene unterschiedliche Operationalisierungen und damit eine validere Einordnung kognitiver Veränderungen als MCI ermöglichen. Obwohl das klinische Syndrom MCI prinzipiell weit gefasst ist, findet es vorrangig Verwendung bei Betroffenen im höheren Lebensalter als Risiko- oder Prodromalstadium eines demenziellen Syndroms. Zuletzt haben sich in diesem Kontext für das MCI zunehmend präventive und medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Behandlungsoptionen ergeben.

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25.11.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Das Post-COVID-Syndrom und die Psyche
Prof. Dr. Volker Köllner ist Facharzt für Psychosomatische Medizin. Er war u. a. Oberarzt am Universitätsklinikum Dresden und Chefarzt
der Fachklinik für Psychosomatische Medizin in Blieskastel. Seit 2015 ist er Chefarzt der Abteilung Verhaltenstherapie und Psychosomatik und ärztlicher Direktor am Reha Zentrum Seehof der DRV (Deutsche Rentenversicherung Bund) in Teltow bei Berlin. Er ist Professor für psychosomatische Medizin an der Medizinischen Fakultät Homburg/Saar und Lehrbeauftragter der Universitätsmedizin Charité, Berlin. Wissenschaftlich ist er als Leiter der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation der Charité aktiv.
 
Dr. Alexa Kupferschmitt ist psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie und seit 2017 am Reha-Zentrum Seehof tätig. 2020-2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt zur ICD-11 Anpassungsstörung: Folgen beruflicher Belastungen in der psychosomatischen Rehabilitation (Charité Berlin), seit 03/2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Post-COVID Rehabilitation (PoCoRe) am Universitätsklinikum Regensburg. 2021-2023 Qualifizierungsprogramm klinische Forschung, Förderprogramm für wissenschaftlichen Nachwuchs des Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM), 2024 Promotion an der Charité Berlin.
Inhalt: Das Post-COVID-Syndrom (PCS) ist ein Zustand, der bei einigen Personen auftritt, die an COVID-19 erkrankt waren und bei denen länger als 12 Wochen anhaltende Symptome oder Komplikationen vorliegen. Kognitive Symptome, wie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, als auch depressive Symptome, wie Energieverlust oder Schlafstörungen  und Fatigue sind für das PCS kennzeichnend (Koczulla et al., 2021). Das Fachgebiet der Psychosomatik ist mit kognitiven Beeinträchtigungen, wie z.B. bei Depression vertraut. Da kognitive Störungen wie Defizite der Exekutivfunktionen, der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses sehr häufige Symptome im Zusammenhang mit PCS sind (Crivelli et al., 2022), besteht die Notwendigkeit, dass die psychosomatische PCS-Rehabilitation sich auf beide Symptomgruppen, depressive Symptome als auch kognitive Störungen, konzentriert. Dieser Vortrag legt Basis-Kenntnisse zur Definition, Symptomatik, Diagnostik und Erklärungsmodellen zur Aufrechterhaltung der PCS-Symptomatik und widmet sich den Behandlungsoptionen – insbesondere in Bezug auf kognitive Störungen, wie sie aktuell in der PCS-Rehabilitation durchgeführt werden können.

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09.12.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Digitale Medizin bei MS
Referent:
Prof. Dr. med Christoph Heesen
Oberarzt
Leiter der MS-Ambulanz
Facharzt für Neurologie
Institute of Neuroimmunology and Multiple Sclerosis (INIMS)
Department of Neurology - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Inhalt
Die Multiple Sklerose (MS) stellt die Versorgung vor kritische Herausforderungen. Diese Veranstaltung beleuchtet die Möglichkeiten der Digitalisierung, um diese kritische Versorgungslage zu verbessern. Es wird eine Systematik der digitalen Gesundheitsanwendungen vorgestellt und eine Evidenzsynthese zu DiGAs und Wearables bei MS präsentiert. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologien diskutiert, mit einem Ausblick auf das Konzept einer virtuellen MS-Klinik.

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13.01.2027
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Nutzung digitaler Gesundheitsanwendungen durch ältere Menschen: Motivation fördern und Hürden überwinden
Referent:
Prof. Dr. med. Tillmann Supprian
Prof. Dr. med. Tillmann Supprian ist Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikums Düsseldorf und Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er ist spezialisiert auf Gerontopsychiatrie, Demenzforschung und psychiatrische Psychotherapie. Er ist Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) sowie Vorstandsmitglied des Düsseldorfer Bündnisses gegen Depression. Seit 2011 ist er außerdem außerplanmäßiger Professor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Photo Credit: Privat

Inhalt
DiGAs im Bereich psychischer Gesundheit richten sich derzeit v.a. an jüngere Menschen. Dabei ist eine gute Wirksamkeit in den allermeisten Fällen durchaus auch bei älteren Patienten gegeben. Erste Erfahrungen mit Apps zu kognitivem Training und Verhaltensaktivierung zeigen, dass auch Patienten mit leichten kognitiven Störungen und leichten Demenzerkrankungen von DiGAs profitieren. Allerdings sind die älteren Nutzer in der Regel eine stark selektierte Population, mit hohem prämorbiden Intelligenzniveau und hohem sozio-ökonomischen Status. Es zeigt sich, dass eine breitere Zielgruppe häufig intensive Anleitung benötigt und Hürden überwunden werden müssen, bevor die Betroffenen die Anwendungen bestimmungsgemäß nutzen können. Weniger die Verfügbarkeit der Endgeräte limitiert die Verbreitung von DiGAs bei älteren Menschen, es ist oft eher Unvertrautheit mit digitaler Terminologie. Die Zielgruppe profitiert offenbar mehr von Peer-to-Peer-Anleitung und weniger von `FAQ´. Gerade depressive ältere Menschen profitieren von einer Einbettung der Nutzung digitaler Gesundheitsanwendungen in eine multiprofessionelle, tagesklinische Behandlung

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27.01.2027
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Schlaganfall: Therapie-Sekundärprophylaxe-Nachsorge
Referent:
Prof. Dr. med. Martin Grond
Chefarzt der Klinik Neurologie
Kreisklinikum Siegen GmbH
Photo Credit: Kreisklinikum Siegen

Inhalt
Es wird einleitend auf die Epidemiologie des Schlaganfalls eingegangen sowie die Versorgungsstrukturen. An Therapiemöglichkeiten werden die Thrombolysetherapie sowie die Thrombektomie behandelt. Die ätiologische Einordnung von Schlaganfällen wird vorgestellt sowie die sich daraus ergebenden therapeutischen Konsequenzen. Hierbei wird insbesondere auf die Antikoagulation, die Versorgung von Karotisstenosen, die Lipidsenkung, den PFO-Verschluss sowie die Therapie mit Thrombozytenfunktionshemmer eingegangen. Konzepte zur strukturierten Nachsorge und der ambulanten Versorgung werden vorgestellt unter besonderer Berücksichtigung der Behandlung von kognitiven Störungen nach Schlaganfall.

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10.02.2027
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Evidenzbasierung neuropsychologischer Therapie zur Behandlung von organisch bedingten Gedächtnisstörungen
Frau Dr. Angelika Thöne-Otto ist seit mehr als 30 Jahren als klinische Neuropsychologin und Psychologische Psychotherapeutin tätig. Sie ist leitende Neuropsychologin an der Klinik für Kognitive Neurologie des Universitätsklinikums Leipzig und zählt zu den führenden Expertinnen auf dem Gebiet der neuropsychologischen Therapie von Gedächtnisstörungen. Als Leitlinienbeauftragte der Gesellschaft für Neuropsychologie liegt ihr die wissenschaftliche Evidenzbasierung therapeutischen Handelns besonders am Herzen. Ihre wissenschaftliche Expertise zeigt sich in zahlreichen nationale und internationalen Publikationen. Unter anderem ist sie geschäftsführende Herausgeberin der Reihe Fortschritte der Neuropsychologie.
Photo Credit: Privat
Einleitung:
Gedächtnisstörungen gehören zu den häufigsten Folgen einer Erkrankung des Gehirns. Sie können für die selbstständige Alltagsbewältigung gravierendere Auswirkungen haben als z.B. eine motorische Einschränkung. Die gezielte und auf Aktivitäten und Teilhabe orientierte neuropsychologische Therapie ist daher von großer Relevanz. Der Vortrag stellt verschiedene Methoden der Behandlung vor und beschreibt anschaulich, bei welchen Patient:innen welche therapeutischen Ansätze auf Basis der wissenschaftlichen Evidenz indiziert sind.

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24.02.2027
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Das Post-COVID-Syndrom und die Psyche
Prof. Dr. Volker Köllner ist Facharzt für Psychosomatische Medizin. Er war u. a. Oberarzt am Universitätsklinikum Dresden und Chefarzt
der Fachklinik für Psychosomatische Medizin in Blieskastel. Seit 2015 ist er Chefarzt der Abteilung Verhaltenstherapie und Psychosomatik und ärztlicher Direktor am Reha Zentrum Seehof der DRV (Deutsche Rentenversicherung Bund) in Teltow bei Berlin. Er ist Professor für psychosomatische Medizin an der Medizinischen Fakultät Homburg/Saar und Lehrbeauftragter der Universitätsmedizin Charité, Berlin. Wissenschaftlich ist er als Leiter der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation der Charité aktiv.
 
Dr. Alexa Kupferschmitt ist psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie und seit 2017 am Reha-Zentrum Seehof tätig. 2020-2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt zur ICD-11 Anpassungsstörung: Folgen beruflicher Belastungen in der psychosomatischen Rehabilitation (Charité Berlin), seit 03/2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Post-COVID Rehabilitation (PoCoRe) am Universitätsklinikum Regensburg. 2021-2023 Qualifizierungsprogramm klinische Forschung, Förderprogramm für wissenschaftlichen Nachwuchs des Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM), 2024 Promotion an der Charité Berlin.
Inhalt: Das Post-COVID-Syndrom (PCS) ist ein Zustand, der bei einigen Personen auftritt, die an COVID-19 erkrankt waren und bei denen länger als 12 Wochen anhaltende Symptome oder Komplikationen vorliegen. Kognitive Symptome, wie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, als auch depressive Symptome, wie Energieverlust oder Schlafstörungen  und Fatigue sind für das PCS kennzeichnend (Koczulla et al., 2021). Das Fachgebiet der Psychosomatik ist mit kognitiven Beeinträchtigungen, wie z.B. bei Depression vertraut. Da kognitive Störungen wie Defizite der Exekutivfunktionen, der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses sehr häufige Symptome im Zusammenhang mit PCS sind (Crivelli et al., 2022), besteht die Notwendigkeit, dass die psychosomatische PCS-Rehabilitation sich auf beide Symptomgruppen, depressive Symptome als auch kognitive Störungen, konzentriert. Dieser Vortrag legt Basis-Kenntnisse zur Definition, Symptomatik, Diagnostik und Erklärungsmodellen zur Aufrechterhaltung der PCS-Symptomatik und widmet sich den Behandlungsoptionen – insbesondere in Bezug auf kognitive Störungen, wie sie aktuell in der PCS-Rehabilitation durchgeführt werden können.
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10.03.2027
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Leitliniengerechte Therapie von leichten kognitiven Störungen – Empfehlungen zum kognitiven Training
Herr Prof. Dr. Eggers
Chefarzt Klinik für Neurologie & Ärztlicher Direktor Neurozentrum, Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH
Photo Credit: Bottrop GmbH
Einleitung:
Kognitive Störungen treten im Rahmen von zahlreichen Erkrankungen auf, insbesondere bei neurodegenerativen Erkrankungen aus dem Bereich der dementiellen oder Parkinson-Syndromen. Die therapeutischen medikamentösen Möglichkeiten sind oft begrenzt, die Evidenz für kognitives Training hat sich in den letzten Jahren jedoch als Option für Erkrankte günstig entwickelt.


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14.04.2027
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Update: Diagnostik und Therapie der frühen Alzheimerkrankheit
Professor Dr. med. Thomas Duning

Professor Dr. med. Thomas Duning ist seit dem 1. Februar 2021 Chefarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Bremen Ost. Er absolvierte nach seiner Schulzeit zunächst erfolgreich eine Ausbildung als Energieelektroniker und arbeitete in dem erlernten Beruf in einem Stahlwerk. Nach seinem Abitur studierte er von 1996 bis 2002 Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover und in Perth/Australien.

In 2003 begann er seine Facharztausbildung in der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums in Münster. Seit 2009 ist er Facharzt für Neurologie, ab 2011 Oberarzt der Klinik. Prof. Duning trägt zudem die Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin und Geriatrie. Er habilitierte 2010 über innovative MRT-Bildgebung und deren klinische Bedeutung bei neurodegenerativen Krankheiten. Sein wissenschaftlicher und klinischer Schwerpunkt liegt neben der Akutneurologie in der Behandlung und Diagnostik neurodegenerativer Erkrankungen, insbesondere Demenzerkrankungen und in der Delirprävention und -therapie.

Prof. Duning leitete eine der größten Gedächtnisambulanzen in Deutschland und war in Münster Leiter aller wichtigen Phase II und III-Studien zur Alzheimerdemenz. Er gründete und leitete er den Bereich “Demenzsensibles Krankenhaus” des Universitätsklinikums Münster. Mit seinem interdisziplinären Team etablierte er ein standardisiertes Management von Delirpräventionen und -therapien an Krankenhäusern, welches in Büchern und internationalen Zeitschriften publiziert wurde. Prof. Duning leitete bis 2021 die wissenschaftliche Arbeitsgruppe Neurokognition und -degeneration sowie die Gedächtnisambulanz des Universitätsklinikums in Münster und ist einer der Autoren der S3 Leitlinie Demenz und der S1 Leitlinie Delir der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Prof. Duning hat neben seiner Lehrtätigkeit im Bereich klinische Neurologie den Lehrauftrag für die Modulleitung Geriatrie am Universitätsklinikum Münster.

Photo Credit: Privat
Inhalt: Im Rahmen der Fortbildung erfolgt nach einer Einführung zu Kognition und der Vorstellung aktueller (ICD-10) sowie zukünftiger (ICD-11) Diagnosen leichter kognitiver Störungen ein Überblick über aktuelle Leitlinienempfehlungen verschiedener medizinischer Fachgebiete zur Therapie leichter kognitiver Störungen mittels kognitiven Trainings. Es werden die Wirkprinzipien von kognitivem Training erläutert und die Möglichkeiten der Behandlung benannt. Für entsprechende neue digitale Möglichkeiten wird der Prozess der Verordnung einer digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) zur Therapieunterstützung dargestellt sowie abschließend Raum für Fragen und Diskussion gegeben.

  • Was sind kognitive Beeinträchtigungen
  • Wann treten sie auf (Inzidenz, Prävalenz)
  • Diagnostik
  • Therapie (-optionen) in der realen Praxis
  • Weiterführende Informationen
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12.05.2027
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Diagnostik und neue Therapien der Alzheimer-Krankheit
Prof. Dr. Özgür Onur
Leitender Oberarzt in der Neurologie der Uniklinik Köln
Photo Credit: Privat
Inhalt
Im Rahmen der Fortbildung erfolgt nach einer Einführung zu Kognition und der Vorstellung aktueller (ICD-10) sowie zukünftiger (ICD-11) diagnostischer Definitionen der Leichten Kognitiven Störung ein Überblick über Leitlinienempfehlungen zur Therapie. Es werden die aktuellen Entwicklungen in pharmakologischen Therapien beleuchtet. Es wird auf die Wirkprinzipien eingegangen, welchen Vorteil sie für die Patienten und deren Kognition sie haben, aber auch mit welchen Nebenwirkungen und Komplikationen zu rechnen sind. Zuletzt soll der Blick in die Zukunft gerichtet werden, um zu diskutieren, wie pharmakologische Hand in Hand mit nicht-pharmakologischen Therapien wie Kognitives Training zum Einsatz kommen können. Für entsprechende neue digitale Möglichkeiten wird der Prozess der Verordnung einer digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) zur Therapieunterstützung dargestellt sowie abschließend Raum für Fragen und Diskussion gegeben.

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13.10.2027
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Leitliniengerechte Therapie von leichten kognitiven Störungen – Empfehlungen zum kognitiven Training
Herr Prof. Dr. Eggers
Chefarzt Klinik für Neurologie & Ärztlicher Direktor Neurozentrum, Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH
Photo Credit: Bottrop GmbH
Einleitung:
Kognitive Störungen treten im Rahmen von zahlreichen Erkrankungen auf, insbesondere bei neurodegenerativen Erkrankungen aus dem Bereich der dementiellen oder Parkinson-Syndromen. Die therapeutischen medikamentösen Möglichkeiten sind oft begrenzt, die Evidenz für kognitives Training hat sich in den letzten Jahren jedoch als Option für Erkrankte günstig entwickelt.

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