Ihre Gemeinschaft für kognitive Gesundheit und Forschung

Mit dem NeuroNation Science Hub bauen wir eine Gemeinschaft auf, in der sich Wissenschaftler:innen und Kliniker:innen vernetzen, austauschen und gemeinsam lernen. Unser Ziel: Fortschritte in der kognitiven Neurowissenschaft und Neuropsychologie vorantreiben, um Patient:innen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu helfen.

NeuroNation Science Hub

Mit dem NeuroNation Science Hub bauen wir eine Gemeinschaft auf, in der sich Wissenschaftler:innen und Kliniker:innen vernetzen, austauschen und gemeinsam lernen. Unser Ziel: Fortschritte in der kognitiven Neurowissenschaft und Neuropsychologie vorantreiben, um Patient:innen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu helfen.

Steigern Sie Ihre Sichtbarkeit und knüpfen Sie neue Kollaborationen
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Ihre Vorteile als...
Wissenschaftler:in:
Kliniker:in:
26.08.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Hirnleistungstraining mit digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) Möglichkeiten und Grenzen
Prof. Dr. Helmut Frohnhofen – Leitender Arzt Altersmedizin Universitätsklinikum Düsseldorf
Facharzt für Innere Medizin, Zusatzbezeichnungen: Geriatrie, physikalische Therapie, Intensivmedizin, Palliativmedizin, Schlafmedizin und Somnologie (DGSM)
Photo Credit: Privat
Inhalt
Hirnleistungsstörungen sind vielfältig. Hierzu zählen unter anderem Störungen der Aufmerksamkeit, der Konzentrationsfähigkeit, der neurokognitiven Geschwindigkeit und der Gedächtnisleistung. Diese Störungen haben oft Alltagsrelevanz und beeinträchtigen sowohl die Selbstversorgungsfähigkeit und die Lebensqualität. Nicht nur Menschen im höheren Lebensalter gelten als eine Risikogruppe für Hirnleistungsstörungen. Auch viele psychische Störungen, schwere Schlafstörungen oder die gelichzeitige Einnahme von vielen Medikamenten (sog. Polypharmazie) beeinträchtigen die Hirnleistung.
Hirnleistungstraining hat sich in zahlreichen Studien als wirksam erwiesen. Dabei gilt es, die bestmögliche Trainingsform für den Einzelfall zu finden.
In dem Vortrag werden die verschiedenen Formen von Hirnleistungsstörungen dargestellt und Behandlungsmöglichkeiten unter Einbeziehung von DiGAs besprochen.

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09.09.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Leitliniengerechte Therapie von leichten kognitiven Störungen – Empfehlungen zum kognitiven Training
Herr Prof. Dr. Eggers
Chefarzt Klinik für Neurologie & Ärztlicher Direktor Neurozentrum, Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH
Photo Credit: Bottrop GmbH
Einleitung:
Kognitive Störungen treten im Rahmen von zahlreichen Erkrankungen auf, insbesondere bei neurodegenerativen Erkrankungen aus dem Bereich der dementiellen oder Parkinson-Syndromen. Die therapeutischen medikamentösen Möglichkeiten sind oft begrenzt, die Evidenz für kognitives Training hat sich in den letzten Jahren jedoch als Option für Erkrankte günstig entwickelt.


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23.09.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Update: Diagnostik und Therapie der frühen Alzheimerkrankheit
Professor Dr. med. Thomas Duning
Prof. Dr. med. Thomas Duning ist seit Februar 2021 Chefarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Bremen Ost. Nach einer Ausbildung als Energieelektroniker studierte er Humanmedizin in Hannover und Perth (Australien) und absolvierte seine Facharztausbildung am Universitätsklinikum Münster, wo er ab 2009 Facharzt und ab 2011 Oberarzt war. Er habilitierte 2010 zu MRT-Bildgebung bei neurodegenerativen Erkrankungen und trägt die Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin und Geriatrie. Sein Schwerpunkt liegt auf Demenzerkrankungen und Delirprävention; er leitete eine der größten Gedächtnisambulanzen Deutschlands und gründete den Bereich „Demenzsensibles Krankenhaus" am UKM. Er ist Mitautor der S3-Leitlinie Demenz und der S1-Leitlinie Delir der DGN.

Photo Credit: Privat
Inhalt: Im Rahmen der Fortbildung erfolgt nach einer Einführung zu Kognition und der Vorstellung aktueller (ICD-10) sowie zukünftiger (ICD-11) Diagnosen leichter kognitiver Störungen ein Überblick über aktuelle Leitlinienempfehlungen verschiedener medizinischer Fachgebiete zur Therapie leichter kognitiver Störungen mittels kognitiven Trainings. Es werden die Wirkprinzipien von kognitivem Training erläutert und die Möglichkeiten der Behandlung benannt. Für entsprechende neue digitale Möglichkeiten wird der Prozess der Verordnung einer digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) zur Therapieunterstützung dargestellt sowie abschließend Raum für Fragen und Diskussion gegeben.

  • Was sind kognitive Beeinträchtigungen
  • Wann treten sie auf (Inzidenz, Prävalenz)
  • Diagnostik
  • Therapie (-optionen) in der realen Praxis
  • Weiterführende Informationen
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14.10.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Kognitives Training bei leichten kognitiven Störungen
Unter besonderer Berücksichtigung von PostCovid und ME/CFS

Dr. Astrid Weber
Ärztin für Innere Medizin, Psychotherapie, Suchtmedizin, FK Geriatrie
Leiterin Ankerzentrum RLP für Long/PostCovid Koblenz

Photo Credit: Privat
Einleitung:
Auch wenn die Covid-19-Pandemie der Vergangenheit angehört, so wird uns das SARS-CoV-2 Virus nicht mehr verlassen und immer mehr Menschen sind von Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2 Infektion betroffen. Ein Kardinalsymptom von PostCovid und ME/CFS ist dabei der sogenannte BrainFog, in dessem Zusammenhang es auch zu kognitiven Störungen kommen kann. Da uns noch keine evidenzbasierte medikamentöse Therapie zur Verfügung, liegt der Schwerpunkt auf der physikalischen Therapie und des weiteren auch auf kognitivem Training. In dem Vortrag wird auf die Definition, die Prävalenz und die Diagnostik der leichten kognitiven Störungen eingegangen und es werden Möglichkeiten eines kognitiven Trainings aufgezeigt.

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21.10.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Alzheimer-Krankheit: Diagnostik und aktuelle Therapieansätze
Dr. Andreas Lüschow
Ärztlicher Leiter, Ambulanz und Studienzentrum für Demenz & Kognitive Störungen / Charité Universitätsmedizin Berlin
Photo Credit: Privat
Inhalt: Der Vortrag behandelt neue diagnostische Ansätze zur Verbesserung der Frühdiagnostik der Alzheimer-Krankheit.
Er fokussiert außerdem auf aktuelle Therapien, insbesondere auf kürzlich zugelassene Anti-Amyloid-Antikörper.

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11.11.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Mild Cognitive Impairment
Frau Prof. Dr. Claudia Bartels
Leitende Psychologin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Verwaltungsprofessur Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsmedizin Göttingen
Photo Credit: Quell
Einleitung:
Über zweieinhalb Jahrzehnte hat sich das Mild Cognitive Impairment (MCI) zunehmend nicht nur wissenschaftlich, sondern auch klinisch etabliert und dabei verschiedene Konzeptualisierungen – zuletzt mit einer zunehmend stärker biologischen Ausrichtung – erfahren. Nahezu unverändert blieben jedoch die klinischen MCI-Kriterien, die zudem auf neuropsychologischer Ebene unterschiedliche Operationalisierungen und damit eine validere Einordnung kognitiver Veränderungen als MCI ermöglichen. Obwohl das klinische Syndrom MCI prinzipiell weit gefasst ist, findet es vorrangig Verwendung bei Betroffenen im höheren Lebensalter als Risiko- oder Prodromalstadium eines demenziellen Syndroms. Zuletzt haben sich in diesem Kontext für das MCI zunehmend präventive und medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Behandlungsoptionen ergeben.

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25.11.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Das Post-COVID-Syndrom und die Psyche
Prof. Dr. Volker Köllner ist Facharzt für Psychosomatische Medizin. Er war u. a. Oberarzt am Universitätsklinikum Dresden und Chefarzt
der Fachklinik für Psychosomatische Medizin in Blieskastel. Seit 2015 ist er Chefarzt der Abteilung Verhaltenstherapie und Psychosomatik und ärztlicher Direktor am Reha Zentrum Seehof der DRV (Deutsche Rentenversicherung Bund) in Teltow bei Berlin. Er ist Professor für psychosomatische Medizin an der Medizinischen Fakultät Homburg/Saar und Lehrbeauftragter der Universitätsmedizin Charité, Berlin. Wissenschaftlich ist er als Leiter der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation der Charité aktiv.
 
Dr. Alexa Kupferschmitt ist psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie und seit 2017 am Reha-Zentrum Seehof tätig. 2020-2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt zur ICD-11 Anpassungsstörung: Folgen beruflicher Belastungen in der psychosomatischen Rehabilitation (Charité Berlin), seit 03/2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Post-COVID Rehabilitation (PoCoRe) am Universitätsklinikum Regensburg. 2021-2023 Qualifizierungsprogramm klinische Forschung, Förderprogramm für wissenschaftlichen Nachwuchs des Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM), 2024 Promotion an der Charité Berlin.
Inhalt: Das Post-COVID-Syndrom (PCS) ist ein Zustand, der bei einigen Personen auftritt, die an COVID-19 erkrankt waren und bei denen länger als 12 Wochen anhaltende Symptome oder Komplikationen vorliegen. Kognitive Symptome, wie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, als auch depressive Symptome, wie Energieverlust oder Schlafstörungen  und Fatigue sind für das PCS kennzeichnend (Koczulla et al., 2021). Das Fachgebiet der Psychosomatik ist mit kognitiven Beeinträchtigungen, wie z.B. bei Depression vertraut. Da kognitive Störungen wie Defizite der Exekutivfunktionen, der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses sehr häufige Symptome im Zusammenhang mit PCS sind (Crivelli et al., 2022), besteht die Notwendigkeit, dass die psychosomatische PCS-Rehabilitation sich auf beide Symptomgruppen, depressive Symptome als auch kognitive Störungen, konzentriert. Dieser Vortrag legt Basis-Kenntnisse zur Definition, Symptomatik, Diagnostik und Erklärungsmodellen zur Aufrechterhaltung der PCS-Symptomatik und widmet sich den Behandlungsoptionen – insbesondere in Bezug auf kognitive Störungen, wie sie aktuell in der PCS-Rehabilitation durchgeführt werden können.

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09.12.2026
live von 18:00 bis 19:30 Uhr
Digitale Medizin bei MS
Referent:
Prof. Dr. med Christoph Heesen
Oberarzt
Leiter der MS-Ambulanz
Facharzt für Neurologie
Institute of Neuroimmunology and Multiple Sclerosis (INIMS)
Department of Neurology - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Inhalt
Die Multiple Sklerose (MS) stellt die Versorgung vor kritische Herausforderungen. Diese Veranstaltung beleuchtet die Möglichkeiten der Digitalisierung, um diese kritische Versorgungslage zu verbessern. Es wird eine Systematik der digitalen Gesundheitsanwendungen vorgestellt und eine Evidenzsynthese zu DiGAs und Wearables bei MS präsentiert. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologien diskutiert, mit einem Ausblick auf das Konzept einer virtuellen MS-Klinik.

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