MCI Diagnose: Testinstrumente & Screening | NeuroNation MED

MCI erkennen –
Testinstrumente für die Praxis

Um diagnostische Prozesse zu erleichtern und die Versorgung von Kognitionsstörungen (ICD-10 F06.7) zu verbessern, haben wir die besten Kurztests für Sie zusammengefasst. Sie oder Ihr Praxisteam können sie in weniger als 15 Minuten durchführen.

MCI – Epidemiologie

15–20 %der über 65-Jährigen erfüllen MCI-Kriterien
10–15 %konvertieren pro Jahr zur manifesten Demenz
40–60 %der MS-Patient:innen entwickeln kognitive Störungen
25 %der Parkinson-Patient:innen haben bei Erstdiagnose MCI
bis 75 %der Krebspatient:innen berichten von kognitiven Defiziten
70 %erhöhtes Risiko für kognitiven Abbau bei Typ-2-Diabetes
ICD-10: F06.7

Kognitive Screeningtests

Allgemeine Testinstrumente zur MCI-Diagnose

Alle Tests sind gut in den Praxisalltag integrierbar und ohne neuropsychologische Fachkenntnisse durchführbar. Für MCI empfiehlt sich der MoCA als Goldstandard – mit 90 % Sensitivität überlegen gegenüber dem MMST.

MoCA
Montreal Cognitive Assessment
Goldstandard MCI

MoCA – Montreal Cognitive Assessment

International etablierter Goldstandard zur Früherkennung leichter kognitiver Störungen. Überlegene Sensitivität gegenüber dem MMST bei MCI. Erfasst 8 kognitive Domänen in 10–15 Minuten. In post-stroke Leitlinien (ESO/AHA) explizit empfohlen. Frei verfügbar auf mocatest.org.

10–15 Min. Sensitivität 90 % · Spezifität 87 % Kostenlos
MCI: ≤ 25 Pkte · Post-Stroke MCI: 18–25 · PD-MCI: 21–25
VisuospatialExekutivBenennungGedächtnisAufmerksamkeitSpracheAbstraktionOrientierung
MMST
Mini-Mental-Status-Test
Basisscreening

MMST – Mini-Mental-Status-Test

Klassischer Basisscreening-Test mit sehr hoher Verbreitung. Weniger sensitiv für leichte kognitive Störungen als der MoCA (Spezifität bei MCI nur 62 %), gut geeignet für Verlaufskontrollen mittlerer bis schwerer kognitiver Einschränkungen.

5–7 Min. Spezifität bei MCI 62 % Kostenlos
MCI-Bereich: 24–28 Punkte (max. 30)
OrientierungMerkfähigkeitAufmerksamkeitSprachePraxie
DemTect
Demenz-Detektions-Test
MCI-sensitiv

DemTect – Demenz-Detektions-Test

In Deutschland entwickeltes Screeninginstrument speziell für MCI und beginnende Demenzen. Gut für Allgemein- und Facharztpraxis geeignet. Erfasst Wortliste, Zahlenumwandlung, verzögerten Abruf und Wortflüssigkeit.

8–12 Min. Kostenlos
MCI-Bereich: 9–12 Punkte (max. 18)
WortlisteZahlen umwandelnSupermarktaufgabeZahlen rückwärtsVerzögerter Abruf
Uhren­test
Clock Drawing Test
Schnellscreening

Uhrentest – Clock Drawing Test (CDT)

Schnellstes Zusatzscreening: Patient:innen zeichnen eine Uhr mit allen Zahlen und einer vorgegebenen Uhrzeit. Sensitiv für Exekutivfunktionen und visuell-räumliche Fähigkeiten. Kein Bildungseffekt. Ideal als Ergänzung zu MoCA oder DemTect.

2–3 Min. Kein Bildungseffekt
ExekutivfunktionenVisuell-räumlichPlanung
TMT
Trail Making Test A + B
Verarbeitungsgeschw.

TMT – Trail Making Test (A & B)

Bewährtes Zusatzscreening zur Messung von Verarbeitungsgeschwindigkeit (TMT-A) und kognitiver Flexibilität / Aufmerksamkeitswechsel (TMT-B). Besonders sensitiv für Beeinträchtigungen der Exekutivfunktionen bei Parkinson und MS.

3–5 Min. Normwerte altersabhängig
VerarbeitungsgeschwindigkeitKognitive FlexibilitätAufmerksamkeit
A-NKS
Alltagsbeeinträchtigungen bei Neurokognitiven Störungen
Selbst- & Fremdurteil

A-NKS – Alltagsbeeinträchtigungen bei neurokognitiven Störungen

Strukturiertes Instrument zur Selbst- und Fremdbeurteilung alltagsrelevanter Einschränkungen. Unterscheidet MCI von Demenz über das Kriterium der Alltagsautonomie. Besonders wertvoll für Differenzialdiagnose und Angehörigengespräche.

5–7 Min. Selbst- & Fremdbeurteilung
AlltagsautonomieHaushalt & FinanzenMobilitätKommunikation
CFQ
Cognitive Failures Questionnaire
Subjektive Kognition

CFQ – Cognitive Failures Questionnaire

Kurzer Selbstauskunftsbogen zu Vergesslichkeit, Ablenkbarkeit und Fehleranfälligkeit – kann im Wartezimmer ausgefüllt werden. Geeignet zur Verlaufsmessung und zur Erfassung kognitiver Restsymptome nach Remission. Direkter Studienbezug: NeuroNation MED reduzierte den CFQ-Score in klinischen Studien signifikant.

10 Min. 25 Items · Wartezimmer geeignet
Klinisch relevant ab ≥ 60 Punkte
VergesslichkeitAblenkbarkeitFehleranfälligkeitAlltagskognition

Indikationsspezifisch

Tests nach Fachrichtung

Neben allgemeinen Screening-Tests gibt es für bestimmte Erkrankungen speziell validierte Instrumente – in unter 15 Minuten durchführbar, auch durch nicht-neurologisches Praxisteam.

Parkinson (PD-MCI)

Neurologie

25 % haben MCI bei Erstdiagnose

Bei Parkinson sind vor allem Exekutivfunktionen und Verarbeitungsgeschwindigkeit betroffen – der klassische MMST ist hier zu unempfindlich. Prof. Dr. Eggers (Bottrop): „Die Screening-Instrumente wie der MoCA benötigen fünf bis zehn Minuten und bieten ein sehr gutes Indiz, ob eine relevante kognitive Beeinträchtigung vorliegt."

PANDA
Parkinson Neuropsychometric Dementia Assessment
PD-spezifisch

PANDA – Parkinson Neuropsychometric Dementia Assessment

Speziell für PD-MCI entwickelt und validiert. Erfasst Gedächtnis, räumliches Denken und Wortflüssigkeit – die bei Parkinson am häufigsten betroffenen Domänen. Sensitiver als der MMST für frühe Parkinson-assoziierte kognitive Störungen.

ca. 10 Min. PD-spezifisch validiert
MCI: 14–17 Punkte (max. 30)
GedächtnisRäumliches DenkenWortflüssigkeit
MoCA
Montreal Cognitive Assessment
PD-validiert

MoCA bei Parkinson

Bei Parkinson breit validiert und besonders sensitiv für frühe exekutive und visuell-räumliche Defizite. Für PD-Patient:innen gilt ein niedrigerer Cutoff als in der Allgemeinbevölkerung.

ca. 10 Min.
PD-spez. Cut-off: 21–25 Punkte
ExekutivVisuospatialAufmerksamkeitGedächtnis

Multiple Sklerose (MS-MCI)

Neurologie

40–60 % kognitiv betroffen

Bei MS sind Verarbeitungsgeschwindigkeit und Arbeitsgedächtnis am häufigsten betroffen. Prof. Dr. Ziemssen (Dresden): „Kognitive Störungen werden nicht diagnostiziert. Uns fehlen die Tools in der Praxis." Die BICAMS-Batterie schafft hier Abhilfe.

BICAMS
Brief International Cognitive Assessment for MS
MS-spezifisch

BICAMS – Brief International Cognitive Assessment for MS

Von der MS-Gesellschaft empfohlene Kurzbatterie aus SDMT, BVMT-R und CVLT-II – international validiert und standardisiert. Erfasst die drei bei MS am häufigsten betroffenen kognitiven Domänen. Auswertung normbasiert, bildungs- und alterskorrigiert.

ca. 15 Min. MS-Gesellschaft empfohlen
Beeinträchtigung: ≥ 1,5 SD unter Normwert (mind. 1 Subtest)
Verarbeitungsgeschwindigkeit (SDMT)Visuelles Gedächtnis (BVMT-R)Verbales Gedächtnis (CVLT-II)

Onkologie & Innere Medizin

Allgemein- und Innere Medizin

bis 75 % der Krebspatient:innen betroffen

Kognitive Defizite treten nach onkologischer Behandlung oft Monate bis Jahre nach Therapieabschluss auf. Dr. Schilling (Sylt): „Es gibt keinen einheitlichen diagnostischen Standard – und keine flächendeckende Testung. Das ist schon mal ein Problem." Auch bei Typ-2-Diabetes ist das Risiko für kognitiven Abbau um bis zu 70 % erhöht.

MoCA
Montreal Cognitive Assessment
Breiter Standard

MoCA – Objektive Kognition erfassen

Breiter Standard zur Erfassung kognitiver Störungen auch bei multimorbiden internistischen Patient:innen. Sensitiv für leichte Beeinträchtigungen. Grundlage für eine F06.7-Diagnose und Verschreibung der DiGA.

ca. 10 Min.
MCI: 18–25 Punkte
8 kognitive DomänenGrundlage F06.7-Diagnose
CFQ
Cognitive Failures Questionnaire
Wartezimmer geeignet

CFQ – Subjektive Kognition im Alltag

Patient:innen füllen ihn im Wartezimmer aus – erfasst Vergesslichkeit, Ablenkbarkeit und Fehleranfälligkeit im Alltag. Ideal als erster Filter: Ab 60 Punkten ist eine vertiefte Abklärung indiziert. NeuroNation MED konnte den CFQ-Score in Studien signifikant senken.

ca. 10 Min. Selbstausfüller
Relevant ab ≥ 60 Punkte
AlltagskognitionVerlaufsmessung

Psychiatrie & Psychotherapie

Depression, Angststörungen, PTBS

bis 94 % bei Depression betroffen

Bei Depression zeigen bis zu 94 % der Betroffenen kognitive Symptome, die auch nach Remission persistieren können. Dr. Kupferschnitt (Post-Covid-Reha): „Kognitive Störungen sind neben der Fatigue eines der häufigsten Symptome – und meist das, was dazu führt, dass Patienten aus dem Erwerbsleben ausscheiden."

CFQ
Cognitive Failures Questionnaire
Verlaufsmessung

CFQ – Kognitive Restsymptome nach Remission

Geeignet zur Verlaufsmessung und zur Erfassung kognitiver Restsymptome nach Remission einer depressiven Episode. Patient:innen füllen ihn eigenständig aus – niedrigschwellig und im Wartezimmer einsetzbar.

ca. 10 Min. Selbstausfüller · Wartezimmer
Klinisch relevant ab ≥ 60 Punkte
VergesslichkeitAblenkbarkeitAlltagskognition
MoCA
Montreal Cognitive Assessment
Differenzialdiagnostik

MoCA – Differenzierte Abklärung & Verlaufsbeobachtung

Kann als Baustein im Rahmen einer differenzierten Abklärung eingesetzt werden – u. a. zur Verlaufsbeobachtung bei Verdacht auf kognitive Störung und zur Differenzierung zwischen Pseudodemenz und echter MCI.

ca. 10 Min.
MCI: 18–25 Punkte
VerlaufsbeobachtungDifferenzialdiagnostik

Stimmen aus der Praxis

Was Expert:innen zur MCI-Diagnostik sagen

Neurologen, Neuropsychologinnen und Rehabilitationsmedizinerinnen berichten aus ihrem Alltag – über Versorgungslücken, Screeningstandards und die Frage: Was kommt nach der Diagnose?

Fehlende Standards

Es gibt keinen einheitlichen diagnostischen Standard. Das ist schon mal ganz schwierig. Und es gibt auch überhaupt keine flächendeckende Testung.

Pragmatischer Ansatz

Es muss schnell gehen und einfach sein. Ich möchte es als Onkologe oder Allgemeinmediziner selbst durchführen können – ohne einen Neuropsychologen dazu zu brauchen.

Erster Filter

Ganz einfach ist es, eine numerische Analogskala von 0 bis 10 zu machen. Der Patient sagt, wie ausgeprägt er seine Einschränkungen empfindet. So kann man schon einen ersten Filter setzen und dann weitertesten.

Parkinson-Screening

Screening-Instrumente wie der MoCA benötigen fünf bis zehn Minuten und bieten ein sehr gutes Indiz, ob eine relevante kognitive Beeinträchtigung vorliegt. In Summe wird es besser – aber flächendeckend ist es noch nicht.

Level-1 vs. Level-2

Die Level-2-Diagnostik objektiviert detektierte Defizite mittels neuropsychologischer Testverfahren. Da gilt die Regel: mindestens zwei Testverfahren pro kognitiver Domäne – für Grenzentscheidungen und Mischbilder.

Subjektive Wahrnehmung

Patienten nehmen sich oft viel schlechter wahr, als sie tatsächlich sind. Wenn man sie testet, schneiden die doch viel besser ab. Das macht die Einschätzung schwierig – und zeigt, wie wichtig die objektive Testung ist.

Leitlinienempfehlung

Wir konnten jetzt erstmals bei der Neufassung der Parkinson-Leitlinie nicht-pharmakologische Interventionen empfehlen – kognitives Training und Bewegung – weil der Wirksamkeitsnachweis vorangeschritten ist.

Nach der Diagnose

Das Wichtigste ist, geistige Leistungsprobleme anzusprechen und abklären zu lassen. Wenn Beeinträchtigungen da sind, können wir leitliniengerecht in die Therapie gehen – das wird in der Versorgung noch zu wenig umgesetzt.

MS & fehlende Tools

Kognitive Störungen werden nicht diagnostiziert. Uns fehlen die Psychologen, uns fehlen die Tools in der Praxis. Es ist die Verfügbarkeit von Testungen und die Einbindung von Therapien in das Gesamtkonzept, die das Problem darstellen.

Schnellübersicht

Tests im Vergleich

Alle relevanten Kennwerte auf einen Blick.

TestDauerMCI-CutoffKostenlosMCI-Sens.Besonders geeignet bei
MoCA10–15 Min.≤ 25 / 3090 %Goldstandard – alle Indikationen
MMST5–7 Min.24–28 / 30~62 %Verlaufskontrolle, mittl.–schwere Demenz
DemTect8–12 Min.9–12 / 18HochMCI & frühe Demenz, Hausarztpraxis
PANDAca. 10 Min.14–17 / 30Hoch (PD)Parkinson-spezifisch
BICAMSca. 15 Min.≥ 1,5 SDHoch (MS)Multiple Sklerose
Uhrentest2–3 Min.ErgänzungSchnellscreening Exekutivfunktionen
TMT A+B3–5 Min.NormwerteErgänzungParkinson, MS, Exekutivdefizite
A-NKS5–7 Min.KlinischMCI vs. Demenz differenzieren
CFQ10 Min.≥ 60Alltag, Verlauf, alle Indikationen

Häufige Fragen

MCI Diagnose – FAQ für die Praxis

Welcher Test eignet sich am besten zur MCI-Diagnose?

Der MoCA gilt als Goldstandard mit 90 % Sensitivität und 87 % Spezifität. Er dauert 10–15 Minuten, ist kostenlos verfügbar und erfasst 8 kognitive Domänen. Der MMST ist weniger sensitiv für frühe MCI.

Welcher ICD-10-Code gilt für MCI?

Leichte kognitive Störung (Mild Cognitive Impairment) wird unter F06.7 kodiert. Diese Diagnose berechtigt zur Verschreibung von NeuroNation MED als DiGA – erstattet von allen gesetzlichen Kassen.

Was unterscheidet MCI von Demenz?

Bei MCI sind kognitive Funktionen messbar eingeschränkt, der Alltag wird aber noch weitgehend selbstständig bewältigt. Bei Demenz bestehen alltagsrelevante Einschränkungen, die externe Hilfe erfordern. Alltagsautonomie ist das Kernkriterium – erfasst durch A-NKS.

Muss ich als Nicht-Neurologe MCI screenen?

Ja – MCI-Screening empfiehlt sich für Hausärzt:innen, Neurolog:innen, Psychiater:innen und Reha-Mediziner:innen gleichermaßen. MoCA und DemTect sind ohne neuropsychologische Expertise durchführbar. Der CFQ kann von Patient:innen eigenständig ausgefüllt werden.

Wann sollte ich Level-2-Diagnostik einsetzen?

Level-2-Diagnostik (neuropsychologische Testbatterie, 1,5–2 Std.) ist bei Grenzfällen sinnvoll: unklare Differenzialdiagnose, Verdacht auf Mischdemenz, widersprüchliche Angaben zwischen Patient:in und Angehörigen, oder forensische Fragestellungen.

Was kann ich nach der MCI-Diagnose tun?

Bei gesicherter F06.7 können Sie NeuroNation MED als DiGA verschreiben. Das kognitive Training ist leitliniengerecht, wird von der Kasse übernommen und hat in Studien die CFQ-gemessenen Alltagsfehler signifikant reduziert – indiziert bei Parkinson, MS, Post-Covid und weiteren Erkrankungen.

MCI diagnostiziert – und jetzt?

NeuroNation MED ist die einzige DiGA für leichte kognitive Störung (F06.7). Indiziert bei Parkinson, MS, Post-Covid, Onkologie und weiteren Erkrankungen. Von allen gesetzlichen Kassen übernommen – Rezept in unter 2 Minuten ausstellbar.

So verschreiben Sie NeuroNation MED
Reichen Sie Ihr Rezept ein
Ihre Patient:in reicht das Rezept bei der Krankenkasse ein. Dies erfolgt über die üblichen Wege (postalisch, online, via App, etc.). Die Krankenkassen senden daraufhin einen 16-stelligen Freischaltcode direkt an ihre Patient:in. Die Kosten werden von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
NeuroNation MED lässt sich mit einem Kassenrezept (Muster 16) verordnen. Geben Sie hierzu die Bezeichnung NeuroNation MED, sowie die PZN 18787822 an.
ODER
Sie stellen einen Diagnosenachweis mit einer Empfehlung für die digitale Gesundheitsanwendung NeuroNation MED mit der PZN 18787822 aus.
Kassenrezept oder Arztbrief ausstellen
Ihre Patient:in kann sich die NeuroNation MED App nun im Apple App Store oder Google Play herunterladen, den Freischaltcode eingeben und direkt mit dem Training beginnen.
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Patient:in ist privat versichert
oder ist Selbstzahler:in
für die Praxis oder Klinik
Patient:in ist gesetzlich versichert
info
Die Verschreibung von DiGA erfolgt außerbudgetär und belastet daher weder Arznei- noch Heilmittelbudget.
Der Anwendungszeitraum für NeuroNation MED beträgt 3 Monate. Da Langzeitstudien positive Effekte von kognitivem Training als langfristige Intervention zeigen konnten, ist eine Folgeverschreibung in der Regel sinnvoll.
Der Verschreibungsprozess unterscheidet sich nicht von der Erstverschreibung.
Außerbudgetär
Verschreibung belastet weder Arznei- noch Heilmittelbudget
Datenschutz gewährleistet
Alle Daten werden in Deutschland nach europäischen Datenschutzstandards verarbeitet und vertraulich behandelt
Wissenschaftlich fundiert
Positive Behandlungsergebnisse wurden durch klinische Studien bestätigt
Nach den höchsten Standards entwickelt
NeuroNation MED ist ein CE-zugelassenes Medizinprodukt der Klasse 1
TÜV zertifiziert
Geprüfte Daten- und Informationssicherheit nach ISO 27001.
Offizielle DiGA
Durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte dauerhaft zugelassen
Bei welchen Erkrankungen ist kognitives Training relevant?
Folgende Leitlinien empfehlen kognitives Training oder geistige Aktivierung in der Behandlung.
So hilft NeuroNation MED Ihren Patient:innen
  • Personalisiert
    Anpassung der Schwierigkeit an die Fähigkeiten der Patient:innen
  • Multimodal
    Gleichzeitiges Training verschiedener kognitiver Fähigkeiten
  • Alltagsrelevant
    Effekte in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen
  • Abwechslungsreich
    23 verschiedene Übungen, die unterschiedliche Hirnfunktionen aktivieren und trainieren
  • Unterstützend
    Training als Zusatz zur Therapie

Wissenschaftliches Gehirntraining individuell für jede:n Patient:in

Personalisierung
NeuroNation MED bietet eine moderne Lösung für kognitives Training zu Hause, das auch bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen benutzerfreundlich und leicht bedienbar ist. Dafür beziehen wir Feedback von medizinischem Fachpersonal ebenso wie von Patient:innen in die kontinuierliche Verbesserung des Trainings ein. Eine ansprechende Optik und klares Design stellen sicher, dass die 23 Übungen unkompliziert durchgeführt werden können. Spielerische Elemente wie Belohnungen, Abzeichen und Herausforderungen fördern die Motivation im Training und die Bereitschaft, auch über mehrere Monate dabei zu bleiben.

Durch die nahtlose Integration von Benutzerfreundlichkeit mit spielerischen Elementen bietet NeuroNation MED ein ansprechendes und fesselndes Gehirntraining, das kontinuierliche kognitive Stimulation und eine effektive kognitive Rehabilitation sicherstellt.

Eine Evaluationsfunktion misst initial und regelmäßig Ihren Leistungsstand in vier Trainingsbereichen: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Schlussfolgerndes Denken und Geschwindigkeit. Auf der Auswertung basierend wird anschließend der personalisierte Trainingsplan erstellt. Das Training setzt dort an, wo das größte Verbesserungspotential besteht, damit an den individuellen Leistungsgrenzen effektiv gearbeitet wird.

Aktivierungscode Kaufen

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Der Bezahlvorgang wurde abgebrochen!

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Wenn Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an info@neuronation-med.de.

MCI schnell und praxistauglich erfassen

Zu Ihrer Unterstützung geben wir Ihnen hier geeignete Instrumente zur Erkennung einer leichten kognitiven Störung (F06.7) an die Hand, die Sie gut in den Praxisalltag einbauen können.
MoCA

Montreal Cognitive Assessment

Ein international etablierter Screeningtest zur Erfassung kognitiver Störungen

🕛 Dauer: etwa 10 Minuten
📍 MCI: 18-25 Punkte
MMST

Mini-Mental-Status-Test

Ein klassischer Basis-Screeningtest für mittlere bis schwere kognitive Störungen

🕛 Dauer: 5-7 Minuten
📍 MCI: 24-28 Punkte
DemTect

Demenz-Detektions-Test

Ein in Deutschland entwickelter Screeningtest zur Erfassung leichter kognitiver Störungen (MCI) und beginnender Demenzen

🕛 Dauer: 8-12 Minuten
📍 MCI: 9-12 Punkte
Uhrentest

Uhrentest

Ein schneller Test zur Beurteilung von Exekutivfunktionen und visuell-räumlichen Fähigkeiten, gut geeignet als schnelles Zusatzscreening

🕛 Dauer: 2-3 Minuten
TMT

Trail Making Test

Ein bewährtes Zusatzscreening zur Messung von Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung und kognitiver Flexibilität

🕛 Dauer: 6-10 Minuten
Neben den kognitiven Kurztests können auch Instrumente zur Erfassung alltagsrelevanter Beeinträchtigungen wichtige Hinweise auf die kognitive Gesundheit der Patient:innen liefern. Besonders hilfreich sind hier:
A-NKS
Instrument zur Erfassung von Alltagsbeeinträchtigungen bei Neurokognitiven Störungen
Ein strukturiertes Instrument zur Selbst- und Fremdbeurteilung alltagsrelevanter Einschränkungen bei leichten und schweren neurokognitiven Störungen

🕛 Dauer: ca. 5–7 Minuten
CFQ
Cognitive Failures Questionnaire
Ein kurzer Selbstauskunftsbogen zur Einschätzung von Vergesslichkeit, Ablenkbarkeit und Fehleranfälligkeit im Alltag

🕛 Dauer: 10 Minuten
📍 Ab einem Testergebnis von 60 und höher sind signifikante Auswirkungen auf Stress und kognitive Belastung im Alltag zu erwarten.
Was man über uns sagt
  • Jakob, 40 Jahre
    ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️
    “Nach einer Untersuchung beim Neurologen wurde bei mir ein "prädementielles Syndrom" diagnostiziert.
    Mir fielen oft nicht Worte während einer Unterhaltung ein.
    Nach knapp 3 Monaten Training mit der App, ist bereits eine Besserung eingetreten!
    Besonders hilfreich finde ich:
    - Worte, Zahlen und Gegenstände merken zu müssen
    - "verfolgen" verschiedener Punkte und sie anschließend in der richtigen Reihenfolge wiederzugeben
    Wichtig ist natürlich auch, dass die "Hausaufgaben" regelmäßig durchgeführt werden.”
  • Ruth, 88 Jahre
    ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️
    “Die App habe ich im Internet gefunden, da ich nach einem Aufbauprogramm für mich gesucht habe.
    Da es mir ganz wichtig ist meinen Kopf einigermaßen fit zu halten und meine Ärztin feststellte, dass meine Vergesslichkeit mich sehr belastete, hat sie mir ein Rezept für NeuroNation MED verschrieben.
    Ganz wichtig sind für mich die Gedächtnisübungen, Wortfindung, etc.
    Die Übungen haben mir sehr geholfen um mich besser zu konzentrieren. Die unterschiedlichen Übungsmöglichkeiten sind allein für das Lebensgefühl so wichtig!”
  • Birgit, 64 Jahre
    ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️
    "Bei der Reha hatte ich den Hinweis zum Programm bekommen.
    Nach Corona hatte ich mit Vergesslichkeit zu kämpfen.
    Mir gefallen besonders die kurzen Sequenzen von Übungen und dass auch die Entscheidungsschnelligkeit trainiert wird. Die Möglichkeit der eigenständigen Wiederholung ohne Druck, die Option der Pausen und die Ansicht des Fortschritts innerhalb einer Sitzung finde ich ebenfalls super."
Wer entwickelt
NeuroNation MED?
NeuroNation MED ist ein Produkt der Synaptikon GmbH, ein in Berlin ansässiges Unternehmen mit mehr als 25 Millionen Nutzer:innen und damit Europas führende Plattform für kognitives Training.

Bei NeuroNation MED ist es unser Ziel, die Forschung und Digitalisierung im Bereich der Neurologie und Neuropsychologie voranzutreiben und bewährte, effektive Trainingsinterventionen über CE-gekennzeichnete digitale Medizinprodukte zu verbreiten. Mithilfe der FU Berlin wurde der wissenschaftliche Grundstein von NeuroNation gelegt. Unseren Wurzeln sind wir treu geblieben – durch gemeinsame Studien mit Partner:innen aus der Wissenschaft und Medizin - wie der Charité, TU Dortmund, Uniklinik Köln, Uniklinik Jena - fließen kontinuierlich die neuesten Forschungserkenntnisse in die herausfordernden Übungen und Trainingssitzungen ein.

Bereits im Jahr 2013 wurde NeuroNation mit dem vom Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten AOK-Leonardo-Preis ausgezeichnet. Den Preis erhielten wir für unseren Beitrag zur Förderung der kognitiven Fähigkeiten unserer Nutzer:innen.
Häufige Fragen